Ihr Immobilienmakler berichtet über das Strohgäu

  1. Der Name
  2. Die Lage
  3. Besonderheiten
  4. Sehenswürdigkeiten
  5. Wanderwege
  6. Veranstaltungen

 

1. Der Name

Die Bezeichnung Strohgäu hat die Landschaft seinem Getreideanbau zu verdanken, zusammen mit dem Hecken-, Korn- und Zabergäu bildet das Strohgäu das baden-württembergische Gäu.

 

2. Die Lage

Das Strohgäu ist umgeben vom Zabergäu, Löwensteiner Bergen, der Backnanger Bucht, Berlen, Gelmswald, dem Heckengäu und dem Stromberg.

Das Randgebiet des Stohgäus: Bietigheim-Bissingen, Ingersheim, Freiberg, Remseck, Rutesheim, Eberdingen, Vahingen Enz, Oberriexingen, Sersheim, Sachsenheim, Löchgau.

Den Kern des Strohgäus bilden: Bissingen, Tamm, Pulverdingen, Hochdorf, Markgröningen Schwieberdingen, Möglingen, Asperg, Ludwigsburg, Kornwestheim, Hemmingen, Ditzingen, Korntal-Münchingen, Kornwesheim, Stammheim, Zuffenhausen, Weilimdorf, Gerlingen, Leonberg, Gebersheim und Höfingen.

Möglingen wird gern als „Tor des Strohgäus“ genannt und Münchingen ist „die Perle des Strohgäus“, Markgröningen der Mittelpunkt des Gäus.

Das Strohgäu gehört zur Haupteinheit der Neckar- und Tauber-Gäuplatten und ist Teil des Neckarbeckens. Eine Hochfläche im Zentrum des württembergischen Unterlands, lössbedeckt und von Flusstälern durchzogen.

 

3. Die Besonderheiten

Das Bild des Strohgäus prägen außer seinen Getreide- und Zuckerrübenfeldern, Streuobstwiesen und Weinbau. In den letzten Jahren sind Gemüse- und Obstanbau dazugekommen, die Anzahl der Baumschulen ebenso wie der Anbau von Mais für Viehfutter hat zugenommen.

Das Strohgäu liegt auf einer Höhe von rund 300m und ist großteils von Löss bedeckt. Löss führt zur Bildung von ertragsstarken Schwarz- und Parabraunerde. Die Lössschichten sind vor allem im Langen Feld mächtig, einer Ebene zwischen Glems- und Neckartal, die nicht durch Täler zerschnittenen wurde.

An Stellen an denen Muschelkalk entsteht haben sich Strudelbach, Glems, Enz und Neckar steile, windungsreiche Täler geformt. Klimatisch zeichnet sich das Strohgäu durch eine hohe Sonnenscheindauer und hohe Durchschnittstemperaturen aus. Es ist eine ehr niederschlagarme Region. Eine wunderschöne Landschaft und nicht zu vergessen sind die herzlichen Menschen. Das Strohgäu - klein, aber erlesen.

 

4. Sehenswürdigkeiten

Burgen und Schlösser:

  • Festung Hohenasperg auf dem Asperg
  • Schloss Leonberg mit Pomeranzengarten
  • Hemminger Schloss
  • Altes und Neues Schloss in Münchingen
  • Residenzschloss Ludwigsburg und Schloss Favorite ebenfalls ind Ludwigsburg
  • Seeschloss Monrepos bei Eglosheim
  • Schloss Nippenburg mit Burgruine bei Schwieberdingen
  • Burg und Schloss Unterriexingen
  • Burgruine Hoheneck
  • Burgstall Remminger Schlössle
  • Burgruine Altsachsenheim
  • Burgruine Dischingen

Glemsmühlen:

Heute stehen noch 19 Mühlen entlang der Glems, einem Enz-Nebenfluss. Neben Getreitmühlen, Lohmühlen, Walkmühlen, Ölmühlen, Hanfreiben, Sägmühlen, eine Hammerschmiede, eine Papiermühle und eine Pulvermühle. An den Mühlen vorbei führt ein Radwanderweg durch das wunderschöne naturnahe Glemstal über Ditzingen, Korntal –Münchingen, Hemmingen und Schwieberdingen bis nach Markgröningen – Unterrixingen, wo die Glems in die Enz mündet.

Liste der Mühlen:

  • Lahrensmühle in Leonberg

In der Lahrensmühle http://www.lahrensmuehle.de/ in Leonberg finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt.

Zum Mühlentag das dreitägige Kulturpfingsten mit Ausstellungen und Theater sowie Jazzkonzert. Im September wird international der Tag des offenen Denkmals begangen, an dem sich die Lahrensmühle mit Ausstellungen und einem Kulturprogramm beteiligt.

  • Clausenmühle in Leonberg

Eine ehemalige Wassermühle die zu Beginn des 20. Jahrhunderts das erste Feibad in Leonberg war. Heute ist die Mühle ein privates Wohnhaus mit Bioladen.

  • Felsensägmühle in Leonberg
  • Scheffelmühle in Höfingen

Die Mühle war bis 1967 in Betrieb. Heute befinden sich im Mühlengebäude ein Keramikatelier und ein Bildhaueratelier.

  • Fleischmühle in Ditzingen

Das historische Gebäude kann heute für private Veranstaltungen gemietet werden

  • Tonmühle in Ditzingen
  • Die Tonmühle ist in Betrieb und verarbeitet regionale Getreide aller Art

Außerdem beherbergt die Mühle heute einen gutsortieren Bioladen und ein Mühlencafe.

  • Zechlesmühle in Ditzingen

Mühle mit Mühlenladen

  • Schlossmühle in Ditzingen

Getreidemühle mit urigem Mühlenladen in dem regionale Produkte angeboten werden.

  • Talmühle in Schöckingen

Mühle mit Laden in dem vieles angeboten wird, regionale Waren, Dosenwurst, Honig und Hundefutter.

Im Juni findet hier regelmäßig ein Mühlenfest statt.

  • Glemsmühle in Münchingen
  • Hagmühle in Hemmingen

Saniert aber außer Betrieb

  • Stumpenmühle in Schwieberdingen

Mühle mit Mühlenladen

  • Bruckmühle in Schwieberdingen

Die Mühle wird für einige Veranstaltungen genutzt wie zum Beispiel Strickkurse, Kartenspiel-Abende, Gymnastik und Malkurse. Das stillvollen Ambieten kann man auch für private Veranstaltungen mieten.

  • Neumühle in Schwieberdingen

Mühle mit Lädchen

  • Spitalmühle in Markgröningen

Geschichtsträchtige Mühle außer Betrieb

  • Unter Mühle in Markgröningen
  • Papiermühle in Markgröningen
  • Hammerschmiede in Talhausen
  • Bachmühle in Unterriexingen

 

5 . Wanderwege

Glems-Mühlenweg:

Der Glems-Mühlenweg ist ein gutausgeschilderter Rad- und Wanderweg. Er führt auf einer Gesamtlänge von 40 km vom Glemseck bei Leonberg bis Unterriexingen vorbei an den 19 Mühlen und bietet eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wäldern, Ackerflächen, mageren Trockenrasen sowie Feucht-und Streuobstwiesen. Es ragen teilweise mächtige, beeidruckende Felsformationen über dem Talgrund empor. Die südexponierten Steilhänge besitzen viele alte Trockenmauern, die vom ehemaligen Weinanbau herrühren.

Keltenweg:

  • Hohenasperg. Der Startpunkt der Tour war in vorchristlicher Zeit wahrscheinlich keltisches Machtzentrum und Fluchtburg, in jüngerer Zeit als Festung und Gefängnis benutz.
  • Kleinaspergle: Südlich von Asperg gelegenes keltisches Fürstengrab, der Hügel hat einen Durchmesser von 60 m und eine Höhe von 8 m.
  • Das Keltengrab bei der Katharinenlinde: Ein einfacheres Frauengrab, wahrscheinlich ein Flachgrab.
  • Fürstengrab von Hochdorf, ca. 550 v.Chr. angelegter Grabhügel mit 60 m Durchmesser und 6 m Höhe. Das Grab wurde 1978 ausgegraben und enthielt zahlreiche wertvolle Beigaben. Nach Eberdingen-Hochdorf zum Keltenmuseum, 0,6 km
  • Keltenmuseum Hochdorf: Es enthält genaue Kopien des Fürstengrabs mit der verzierten Liege, des Prunkwagens, eines 400 l Met fassenden Bronzekessels sowie zahlreiche Beigaben und Dokumentationen. Zum Pfaffenwäldle bei Hochdorf, 0,7 km
  • Im Pfaffenwäldle ist ein Gräberfeld mit insgesamt 24 Grabhügeln.
  • Das Frauengrab in Schöckingen wurde 1951 gefunden und enthielt wertvolle Grabbeigaben
  • Der Krieger von Hirschlanden ist eine Sandsteinskulptur, sein Grab entstand um 500 v. Chr. Der Grabhügel hatte einen Durchmesser von 32 m und enthielt 16 Gräber.

 

6. Veranstaltungen

Schäferlauf: Traditionell findet am letzten August Wochenende in Markgröningen der Schäferlauf statt. Ein großes Highlight auf dem Stoppelfeld ist der Lauf der Schäferinnen und Schäfer über das 300 Schritt lange Stoppelfeld. Der Schäfertanz zeigt hier seine tänzerische Darbietung und begeistert mit tollen Trachten und aufwendigen Choreografien das Publikum.

Turbulent geht es auf dem Vergnügungspark zu dort ist für Jung und Alt etwas geboten.

Auch der altbewährte Krämer-, Schäfer- und Handwerkermarkt bietet Sehenswertes für alle Besucher.