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Was bedeutet ein Käufermarkt für Immobilieneigentümer

05.07.2022

Marktwandel hin zum Käufermarkt

Immer häufiger ist die Rede von einem Marktwandel. Weg von einem geringen Angebot hin zu einer geringen Nachfrage. Aber welche Folgen hat der Käufermarkt?

Inhaltsverzeichnis:

  1. Käufer- und Verkäufermarkt
  2. Jetzt ist die Zeit des Handelns
  3. Finanzierung für Immobilienkäufer problematisch

1. Käufer- und Verkäufermarkt

Geringe Nachfrage bei großem Angebot, das ist der Unterschied beim Käufermarkt im Vergleich zum Verkäufermarkt. Die Käufer haben ein Überangebot, in dem sie sich die „perfekte“ Immobilie suchen. Da selbst in kleinen Märkten oft mehrere hundert Immobilien gleichzeitig angeboten werden, können Käufer mehrere Angebote gegeneinander verhandeln. Verkaufszeiträume von 6-12 Monaten sind daher nicht außergewöhnlich.

Beim Verkäufermarkt hingegen ist das Angebot stark begrenzt bei gleichzeitig hoher Nachfrage. Da oft mehrere Interessenten auf eine Immobilie kommen, werden diese oft zu Bestpreisen verkauft. Eine Finanzierung über die Bank ist aufgrund des geringen Risikos in der Regel problemlos, da die Bank, sollte die Finanzierung platzen, die Immobilie schnell zu guten Preisen wieder verkaufen kann.

Anfragen gehen nur vereinzelt ein und Verkaufszeiträume von 6-12 Monaten sind in einem Käufermarkt nicht außergewöhnlich.

Armin Kross, Immobilienfachwirt

2. Jetzt ist die Zeit des Handelns

Noch ist die Situation gut, aber die Bedingungen verschlechtern sich wöchentlich. Die Nachfrage sinkt, Verkaufszeiten werden länger und die Preisentwicklung ist gedämpft. Selbst wenn noch Monate bis zur Veränderung in einen Käufermarkt vergehen, müssen Verkäufer, die dringend auf den Erlös aus dem Verkauf angewiesen sind, jetzt aktiv werden. Denn der Markt stagniert, Verkäufe kommen kaum noch zustande, die Preise erodieren immer weiter und die Käufer werden zögerlicher. Das Zögern der Verkäufer erhöht das Risiko am Ende finanzielle Verluste hinnehmen zu müssen.

3. Finanzierung für Immobilienkäufer problematisch

Auch Immobilienkäufer, die jetzt ein Haus oder eine größere Wohnung brauchen, sollten nicht länger zögern. Denn den sinkenden Kaufpriesen stehen steigende Zinsen und Baukosten gegenüber. Die Kosten für die Finanzierung werden teurer, da das Risiko für die Banken steigt. Die Anforderungen (z.B. Eigenkapital) werden steigen.

Mit Blick in die Vergangenheit wird der Käufermarkt nach dem Wandel definitiv über mehrere Jahre andauern. Es wird starke Impulse, wie z.B. längere Niedrigzinsphasen brauchen, um wieder Veränderung herbeizuführen.

Sprechen sie mit unserem Experten Armin Kross

Sprechen sie mit unserem Experten Armin Kross

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