Einfach Strom sparen
Mit kleinen Tricks die Stromkosten senken

Umwelt und Geldbeutel schonen

Nicht nur aus Umweltschutzgründen, sondern auch mit dem Blick auf den eigenen Geldbeutel machen wir uns immer öfter Gedanken, wie wir effektiv Strom sparen können. Dabei reicht es oftmals aus, kleine Dinge im Alltag zu verändern.

Mit dem Strom-Messgerät auf Kostensuche

Im ersten Schritt sollten wir uns überlegen, wo sich die Stromfresser in unserem Haushalt verstecken. Dazu können einfache Strom-Messgeräte zum Einsatz kommen. So kann ganz leicht geprüft werden, wie viel Energie die Waschmaschine, der Computer oder der Kühlschrank tatsächlich verschlingen. Ein solches Messgerät muss nicht gleich gekauft werden, denn Verbraucherzentralen verleihen diese. Wer sein eigenes Gerät haben möchte, kann bereits für rund 20 € fündig werden. Wenn im Zuge der Einsparungen auch alte Geräte ausgetauscht werden, sollte beim Kauf auf einen möglichst geringen Stromverbrauch der Geräte geachtet werden.

Laptop und Handy auf Schreibtisch

Computer & Stand-by-Funktionen

Zu den größten Stromfressern in modernen Haushalten zählt, wen wundert es, der Computer. Denn oftmals bleibt er auch bei Nichtgebrauch über mehrere Stunden eingeschaltet und der Stromzähler dreht sich munter. Daher gilt, wird der Computer nicht gebraucht, sollte er abgeschaltet werden. Im Idealfall wird er durch eine Steckdosenleiste mit Kippschalter vollständig vom Stromnetz getrennt. Ist es unumgänglich, den Computer über sehr lange Zeiträume zu betreiben, sollten alle internen Energiesparoptionen ausgereizt werden.

Dass die Stand-by-Funktionen von TV-Geräten und Musikanlagen geheime Stromfresser sind ist hinlänglich bekannt. Auch hier empfiehlt sich eine Steckdosenleiste mit Kippschalter um die Geräte endgültig vom Stromnetz zu trennen. Denn über die gesamte Laufzeit eines Geräts kann der Verbrauch im Stand-by weit höher sein als im Produktiv-Betrieb! Außerdem haben immer mehr technische Geräte im Haushalt eine Stand-by-Funktion, wie (z. B. Spielkonsolen, Kaffeevollautomaten, DVD-Player oder Anrufbeantworter).

Topf in der Küche mit Spaghetti

In der Küche

Es gibt für jeden Topf einen Deckel. Klingt simpel und kann doch viel bewirken. Beim Kochen mit einem passendem Deckel wird bis zu 30% weniger Energie verbraucht als ohne! Außerdem sollte der Topf passend zur Herdplatte gewählt werden.

Der Kühlschrank sollte, für die maximale Effizienz, nicht direkt neben Wärmequellen wie der Heizung, dem Herd oder der Spülmaschine platziert werden. Für die kühle Lagerung von Lebensmitteln ist eine Temperatur zwischen 6 und 7 Grad am Besten geeignet. Der Keller ist der perfekte Platz für die Gefriertruhe mit minus 18 Grad.

beleuchtete Straße in der Nacht

Nachttarife

Einer der einfachsten Tricks um die Stromkosten effektiv zu senken, sind sogenannte Nachttarife. Verschiedene Energieversorger bieten Tarife mit besonders günstigen Konditionen an, wenn der Strom in der Nacht abgerufen und verbraucht wird. Es kann sich also durchaus lohnen, die Waschmaschine oder den Geschirrspüler in der Nacht laufen zu lassen.

Natürlicher Wald

Die kleinen Dinge

Es sind oft die kleinen Dinge, die große Effekte haben können. Sicher, wir haben hier keine großen Geheimnisse gelüftet; aber im Großen und Ganzen lassen sich die Stromkosten so spürbar senken. Darüber freut sich nicht nur Ihr Geldbeutel, auch die Umwelt wird es Ihnen danken.

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